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Eine Rallye für Bonzen - Gumball 3000Tunity Gruppen Events sonstige Veranstaltungen
Einmal um die ganze Welt in nur sechs Tagen
Jedes Jahr im Mai findet das Gumball 3000 statt. Auf öffentlichen Straßen über den ganzen Globus verteilt legen die Teilnehmer in nur sechs Tagen 3.000 Meilen (knapp 5.000 Kilometer) zurück. Die Bezeichnung Gumball stammt vermutlich von der gleichnamigen Kömodie "The Gumball Rally" von 1976. Die Zahl 3.000 bezieht sich auf die Länge der Strecke.
| "It's not a race, it's a rally!"
Unter diesem Motto wurde vor 7 Jahren (1999) das Projekt Gumball 3000 von dem Engländer Maximillion Cooper ins Leben gerufen (Der Vorname ist schon genial). Die Zielgruppe wurde von Cooper klar definiert: gut situierte Autobesitzer mit ihren PS-Boliden. So sieht man auf dem Event den ein oder anderen Bugatti Veyron, Koenigsegg, Ferrari, Lamborghini, Mercedes McLaren, Bentley, Jaguar, Maserati, Dodge Viper, Ford GT, Porsche, Aston Martin, Nissan, Audi und BMW und viele mehr...
| Ablauf/Gebühren
An den Start dürfen maximal 120 Fahrzeuge mit jeweils zwei Fahrern. Die Startgebühr liegt mittlerweile bei satten 28.000 Britischen Pfund (ca. 42.000 EUR) für Neulinge und 24.000 Pfund für bereits teilgenommende Gumballer. Für jeden weiteren "Fahrgast" sind weitere 8.000 Pfund (Neulinge) bzw. 7.000 Pfund (Gumballer) fällig. | Die Strecke
Der Start ist London und das Ziel ist Los Angeles. Erstmalig dieses Jahr (2006) geht es um die ganze Welt. Die drei Kontinente werden mit Hilfe von Flugzeugen überwunden.
Etappe 1 - Europa
Start ist London. Es geht nach Brüssel, Wien, Budapest und Belgrad. Dort angekommen, werden die Teilnehmer samt Fahrzeugen nach Malaysia geflogen. | Etappe 2 - Asien
Von Malaysia aus gehts dann nach Bangkok. Die PS-Boliden werden von dort aus den Pazifik überqueren und nach Salt Lake City geflogen.
Etappe 3 - Amerika
Von Salt Lake City aus gehts in die letzte Runde über Las Vegas nach Los Angeles - dem Ziel der Rallye. In L.A. findet die "Playboy Mansion" statt, kein ungewöhnlicher Zufall. | Frei nach dem Motto "It's not a race, it's a rally" handelt es sich nicht um ein Autorennen, vielmehr um eine Rallye. Fast nebensächlich ist der bei dieser Rallye der sportliche Charakter. Show und Shine sowie abendliche Partys und Diner stehen mehr im Vordergrund.
Prominente wie die Hollywood Stars Quentin Tarantino, Burt Reynolds und Orlando Bloom (Herr der Ringe, Fluch der Karibik), BBC Top Gear Moderator Jeremy Clarkson, die Rap-Stars 50 Cent und Snoop Dogg, Jackass Ikone Johnny Knoxville, die Supermodels Pamela Anderson und Jodie Kidd, die Popstars Pink und Jamiroquai sowie Skateboard-Champion Tony Hawk sind mit von der Partie - um nur einige zu nennen. | Die Polizei sieht sich die ganze Sache aus einer anderen Perspektive:
Geschwindigkeits- übertretungen, Festnahmen, satte Geldbußen. Intern wird die Summe der Anzahl von Delikten zu einer Art Trophäe für die teilnehmenden Speedjunkies. Je mehr Strafzettel und desto teuer das Delikt, desto mehr Punkte werden vergeben. Natürlich wird das nicht offiziell nach außen getragen. Wenn man einigen Aussagen von Teilnehmern glauben schenken kann, legt der durchschnittliche "Raser" für seine Verstöße bis zu 20.000 EUR hin. | Mehr Informationen und Fotos sowie Videos gibt es auf der offiziellen Seite oder im unoffiziellen Gumball3000 Blog.
Bildmaterial © Gumball 3000 und Gumball 3000 Blog. |
04.09.2006 - 13:23 Uhr von Mathias

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